Was ist Windenergie?

Wenn die Luftmassen der Atmosphäre bewegt werden, ist kinetische Energie im Spiel, die Windenergie. Indirekt kommt diese Energie von der Sonne, was sie zu einer erneuerbaren Energie macht – sie geht nie aus. Denn die Sonne scheint immer auf die Erde, was sie allerdings ungleichmäßig tut.

Die entstehenden Druck- und Temperaturunterschiede wollen sich ausgleichen, was die Luftmassen in Bewegung bringt. Speziell geformte Windräder können die Energie, die bei der Windbewegung vorhanden ist nutzen. Sie lassen sich vom Wind drehen und treiben so einen Generator an. Die so entstehende elektrische Energie wird dann wie herkömmlicher Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist und kann auch wie dieser genutzt werden. Windenergie existiert überall, allerdings ist sie an manchen Orten stärker als an anderen.

In Küstennähe weht beispielsweise mehr Wind als mitten in einem Gebiet flacher Böden. Und auf dem Meer weht er noch mehr, was auch der Grund für Windanlagen mitten auf dem Meer sind. Der aus regenerativen Energiequellen erzeugte Strom soll irgendwann den gesamten Strombedarf der Menschheit decken und die Erde so vor der globalen Erwärmung bewahren.