Was ist Sekundärenergie?

In der Energiewirtschaft werden Energieträger als Sekundärenergie bezeichnet, die erst nach der Umwandlung in Primärenergie zur Verfügung stehen. Als Primärenergie versteht man solche, die mit den vorkommenden Energieformen oder Energiequellen zur Verfügung steht. Dazu zählt zum Beispiel Kohle, Gas oder Wind.

Denn diese Energien sind direkt nutzbar. Sekundärenergie ist also die, die gewonnen wird, wenn Primärenergie umgewandelt wird. Der Umwandlungsprozess ist aber verlustbehaftet und so steht am Ende nur ein Teil der Energie zur Verfügung. Diese nennt sich dann passend „Endenergie“.

Der Umwandlungsprozess ist zum Beispiel bei Sonnenstrahlung oder Geothermie unumgänglich, damit die Energie den Verbraucher in der gewünschten Form, also als elektrischen Strom, erreicht. Als Primärenergie kann sie dann nicht verwendet werden. Auch wenn Erdöl in Raffinerien kommt oder die Kohle zu Briketts gemacht wird, spricht man dann von Sekundärenergie.