Was ist Passive Solarenergienutzung?

Als Solarenergie bezeichnet man die Energie, die von der Sonne kommt. Das Licht wird normalerweise in Solarplatten aufgenommen, in Strom umgewandelt und in der normale Stromnetz eingeschleust. Diese Solarplatten können in großen Windparks stehen oder auf dem Dach eines Hauses. Die Passive Solarenergienutzung funktioniert allerdings nicht von einem äußeren Standpunkt. Denn bei ihr treffen die Sonnenstrahlen durch die Fenster eines Hauses in das Innere.

Denn durch die Fenster werden die Strahlen und die eindringende Wärme noch verstärkt. Im Inneren treffen die Sonnenstrahlen auf Bauteile, welche die Wärme speichern und etwas später wieder abgeben. Ist im Raum schon Wärme, können die Bauteile auch diese nutzen und speichern. Damit sich die Passive Solarenergienutzung lohnt, sollten die Fenster des Gebäudes im Winter auf der Sonnenseite liegen und möglichst groß sein.

Je mehr Licht in das Innere kommt, desto besser. Deshalb spielt auch die Lichtdurchlassfähigkeit der Verglasung, der „g-Wert“, eine große Rolle. Auch durch Äste verursachte Schatten können von Nachteil sein. Und natürlich spielen auch Speicher- und Absorptionsfähigkeit der Bauteile eine Rolle.