Was ist Offshore?
Prinzipiell bedeutet das Wort „Offshore“ küstennah oder „außerhalb der Küstengewässer liegend“. Und genau das ist mit diesem Wort auch gemeint. Die Windenergie hat nämlich einen entscheidenden Schritt gewagt, als sie sich die strengeren Winde auf dem offenen Meer zu Nutze machte. Windanlagen, die also auf dem offenen Meer stehen und von dort aus Strom an die Menschen liefern, werden Offshore-Anlagen genannt.Diese neue Technik soll einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Energie- und Klimapolitik der Bundesrepublik leisten. Denn die hohen Windgeschwindigkeiten auf dem Meer versprechen enorme Energiepotentiale. Schon an Land stellten sich die Windanlagen als sehr zuverlässig und kostengünstig dar. Das Ziel der Komplettversorgung mit Ökostrom rückt durch solche Anlagen näher. Allerdings bringen die Windkraftanlagen nicht nur sauberen Strom mit sich, der die Umwelt schon, sondern strapazieren diese auch. Denn der Bau dieser Anlagen hat ökologische Auswirkungen, da es ein verheerender Eingriff in die Umwelt ist, diese Anlagen auf dem Meeresgrund zu verankern.
Die Richtlinien schreiben außerdem nur einen Mindestabstand von 100 Metern zu den Brutvögeln vor, was sich negativ auf die Bestandentwicklung auswirken kann.
Allerdings kommt es nur sehr selten zu Kollisionen mit den Windrädern und auch sonst zeigten Studien keine negativen Auswirkungen.
