Was ist Methan?

Das farb- und geruchlose Gas Methan kommt in der Natur vor und ist auch in der chemischen Industrie von größter Bedeutung.  Es wird vorwiegend als Heizgas oder zum Betrieb von Motoren durch Verbrennung genutzt. Für diesen Zweck wird zum Beispiel auch Biogas mit diesem Gas versetzt.

Und auch zum Zwecke des Kochens sollte die Gasflamme brennbar sein. Methan wird aus Mist, Gülle, Klärschlamm oder organischem Müll gewonnen und wurde früher durch Holzvergasung hergestellt. Im Zweiten Weltkrieg diente dieses Gas zum Betrieb von Automobilen.

Es dient als Ausgangspunkt für viele organische Verbindungen. Methan ist zwar ein ungiftiges Gas, kann aber, wenn es aufgenommen wird, zu erhöhten Atem- und Herzfrequenzen führen. Es kann zu Taubheit in den Extremitäten, niedrigem Blutdruck, Schläfrigkeit, mentaler Verwirrung und Gedächtnisverlust führen, was alles durch Sauerstoffmangel hervorgerufen wird. Es führt allerdings nicht zu bleibenden Schäden. Außer bei der Umwelt vielleicht. Denn Methan zählt zu den Gasen, die im Kyoto-Protokoll als zu reduzierende Treibhausgase vermerkt sind.