Was ist Kyoto-Protokoll?

Das Ziel des Klimaschutzes verursachte das Kyoto-Protokoll, welches nach dem Ort der Konferenz benannt wurde. Es ist ein am 11. Dezember 1997 beschlossenes Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC). Dieses Abkommen ist am 16. Februar 2005 in Kraft getreten und läuft im Jahr 2012 aus.

Das Kyoto-Protokoll legt erstmals völkerrechtlich verbindlichem Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest. Denn diese sind die Hauptursache für die globale Erwärmung und auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen.

Zu viel Kohlenstoffdioxid kommt vor allem durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe, Methan durch die Viehhaltung und die Rodung von Wäldern. Aber auch andere Gase wurden im Protokoll reglementiert. Das Kyoto-Protokoll sieht vor, den Treibhaus-Ausstoß bis zum Jahr 2012 um 5,2 Prozent zum Stand von 1990 zu reduzieren. Allerdings konnte der Wachstumstrend der Treibhausgase dadurch kaum reduziert werden.

Bei der UN-Klimakonferenz im Dezember 2007  auf Bali wurden die Rahmenvorgaben für Verhandlungen über die Reduktionsverpflichtungen der Industrienationen ab dem Jahr 2013 festgelegt, was der Anfang der zweiten Verpflichtungsperiode ist. Der Umfang der Reduktionen und die Einbindung von Schwellen- und Entwicklungsländern sind allerdings noch strittig.