Was ist Geothermische Energieerzeugung?

Schon bei der Entstehung der Erde war unvorstellbar viel Energie im Spiel. So kommt es, dass auch heute noch ein riesiger Vorrat an Energie in unserem Planeten steckt. Denn dieser hat zwar eine harte Kruste, wird aber nach innen immer wärmer und damit auch immer flüssiger.

Die Wärme aus dem Erdinneren wird Erdwärme, oder eben auch Geothermie genannt. Geothermische Energieerzeugung benennt also den Prozess, bei dem die Wärme aus der Erde dazu genutzt wird, Energie zu erzeugen. Dabei handelt es sich größtenteils um Wärme. Prinzipiell kann mit der Energie aus der Erde aber auch Strom erzeugt werden. Um mit Geothermischer Energieerzeugung Strom herzustellen, muss aber innerhalb einer Tiefe von 3 Kilometern eine Temperatur von mindestens 100°C herrschen.

Dafür sind wiederum geologisch optimale Gebiete notwendig, die es in Deutschland nicht gibt.  Allgemein ist in der Tiefe unseres Planeten aber mehr Energie enthalten, als die Menschheit jemals nutzen könnte. Und so wird eben an anderen Orten Erdwärme gespeichert und umgewandelt. Und das geschieht völlig emissionsfrei.