Was ist Erdwärme?
Die Erde besteht aus einigen Schichten und ist im Inneren flüssig, weil dort eine sehr hohe Temperatur vorherrscht. Nach außen kühlen sich die Schichten der Erde ab und werden härter. Der zugängliche Teil der Erdkruste speichert dennoch die Wärme aus dem Kern. Diese Erdwärme kann in den oberen drei Kilometern entzogen und genutzt werden und wird auch Geothermie genannt.Da der Erdkern nicht abkühlt und sich die Erdkruste immer wieder aufwärmt, zählt die Energie aus dem Erdinneren zu den regenerativen Energien. Global gesehen ist die Erdwärme also eine langfristig nutzbare Energiequelle.
Bleibt der derzeitige Energiebedarf konstant, könnten Menschen in der ganzen Welt über 100.000 Jahre mit dieser Erdwärme versorgt werden – zumindest theoretisch. Praktisch ist nämlich nur ein kleiner Teil der bisher gespeicherten Energie nutzbar. Außerdem sind die Auswirkungen auf die Erdkruste unklar, wenn man die Wärme umfangreich abbaut. Menschen können diese Energie direkt nutzen um damit ihre Heizung etwa durch Wärmepumpenheizungen zu betreiben oder elektrischen Strom aus ihr produzieren.
