Was ist Emissionshandel?


Das Wort „Emission“ bezeichnet die Aussendung von Störfaktoren an die Umwelt. Um die Treibhausgasemission unter minimalen volkswirtschaftlichen Kosten zu senken, erschuf die EU-Klimapolitik den EU-Emissionshandel als marktwirtschaftliches Instrument. Der Handel soll helfen, das festgelegte Klimaschutzziel einer Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2012 um acht Prozent zu senken. Ausgangspunkt ist der Stand von 1990. Der Emissionshandel erfolgt in mehrjährigen Phasen.

Schwankungen in Folge von extremen Wetterlagen werden durch ihn ausgeglichen und er schafft auch langfristige Investitionssicherheit. Diese Pilotphase ist bereits abgeschlossen. Bis zum Jahr 2012 läuft die zweite Phase, in der es schon mehr um die Emissionsziele des Kyoto-Protokolls geht. Sie bestimmt, wie viele Treibhausgasemissionen den Unternehmen zur Verfügung stehen. Seit 2008 stehen Emissionsberechtigungen für 2,08 Milliarden Tonnen CO2.

Die Emissionszertifikate werden in der dritten Phase, die 2013 beginnt, von dem Kommissar für Klimaschutz vergeben. Die neu in die EU eingetretenen Staaten Rumänien und Bulgarien nehmen an diesem Projekt teil, sowie auch Liechtenstein, Island und Norwegen.