Was ist Biomasse?


Alles was organisch ist, also die Natur allein erzeugt hat, nennt sich Biomasse. Eine Masse ist es natürlich erst, wenn man alles in einen großen Bottich schüttet, doch prinzipiell zählt dazu alles, was auf irgendeine Weise lebt. Die Basis sind allerdings vor Allem die Pflanzen, die die Photosynthese betreiben. Sie absorbieren die Sonnenenergie und speichern sie durch Bildung von Biomasse. Zu ihr zählen lebende Pflanzen und auch die von ihnen abgeleitete organische Substanz, also Tiere und Mikroorganismen.
 
Aber auch tote organische Substanzen wie Totholz, Laub und Stroh sind Biomasse. Da die Natur diese Rohstoffe immer und immer wieder von selbst produziert, nennt man diese auch „nachwachsende Rohstoffe“. Biomasse wird als Nahrung verwendet, als Futtermittel oder zur Energieherstellung.

Bioenergie kann mit den nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, in dem diese verbrannt oder vergärt werden. 25 bis 40 Prozent der vorhandenen Biomasse wird bereits vom Menschen genutzt. Dass die Nutzung nicht übertrieben und somit der Umwelt doch geschadet wird, stellt die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung sicher.